Quadriga - Stadtteilentwicklung · Jugendarbeit · Kultur und Soziales · Arbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich & meine Welt

Ich & meine Welt

Ich & meine Welt

Ich & meine Welt

Ich & meine Welt

Ich & meine Welt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekte

Wir greifen Themen aus dem Stadtteil auf, die uns wichtig sind und entwickeln daraus entsprechende Projekte. Dazu zählen aktuelle Themen aus dem Stadtteil oder Wünsche von Bewohnern bzw. Anregungen aus unseren Kinder- und Erwachsenengruppen.

Es ist unser ausdrückliches Anliegen, die vielfältigen ethnischen Gruppen im Rahmen unserer Projekte zusammenzuführen und ihnen einen Raum zu bieten, in dem sie sich ungezwungen begegnen und kennen lernen können.

 

 

Theater

Logo JenkitosWer möchte mal in eine andere Rolle hineinschlüpfen und hat Lust, mal ein ganz anderer zu sein?

Gemeinsam wird ein eigenes Theaterstück entwickelt. Jedes teilnehmende Kind kann seine eigene Rolle mitbestimmen oder Kulissen für das Theaterstück bauen, z.B. malen oder basteln.

In unseren Theaterprojekten können die sprachlichen und sozialen Fähigkeiten weiter entwickelt sowie verschiedene Verhaltensweisen ausprobiert und die eigene Persönlichkeit entwickelt werden. Aus diesem Grund führen wir seit 2004 regelmäßig jährlich mindestens ein Theaterprojekt durch, das ausschließlich durch zusätzliche, finanzielle Förderung (z.B. Spenden) realisiert wird.

Theaterprojekte der Freien Kulturinitiative Jenfeld/Quadriga gGmbH Bereich Kultur 2014/15

Nach den Sommerferien 2014 starteten unter unserer Federführung und unter dem Arbeitstitel „Lass mich mal durch deine Brille sehen“ mehrere Theaterprojekte zum Thema Religionen.

In Jenfeld leben Menschen aus unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlichen Lebens- und Essgewohnheiten sowie unterschiedlichen Einstellungen. Mit diesen Theaterprojekten, in denen die Teilnehmer unterstützt von Theater- und Tanz- und Medienpädagogen ohne fertige Vorlage ihr Stück selbst entwickeln, möchten wir einen Beitrag zu Toleranz und gegenseitigem Verständnis erzielen. Dies scheint uns im Hinblick auf die Ausschreitungen in Bezug auf die Anschläge in Paris auf die Herausgeber der Karikaturzeitung Charlie Hebdo und der Pegida Bewegung sowie anderer fremdenfeindlicher Entwicklungen noch wichtiger denn je.  

Wie funktioniert eine solche Theaterarbeit?

Zunächst benötigt es finanzielle Unterstützung! Drei Projekte werden durch Bundesmittel „Kultur macht stark“ und eines durch die Stiftung Maritim finanziert.

40 Kinder, hauptsächlich Kinder im Grundschulalter, aber auch aus weiterführenden Schulen haben sich freiwillig dafür angemeldet.

Alle Theaterpädagogen (Andrea Gritzke, Juliette Gross, Gundula Runge, Anna Kornbrodt), die die Projekte an unterschiedlichen Orten betreuen, arbeiten eng zusammen und stimmen die Projektinhalte aufeinander ab. Neben der regelmäßig einmal wöchentlich stattfindenden Gruppenarbeit unternehmen sie, wenn möglich,  gemeinsame Ausflüge zu Orten der Religionsausübung, schauen sich Filme an und gehen ins Theater. 

Neben der inhaltlichen Theaterarbeit (Entwicklung von Rollen, szenischer Arbeit, Entwicklung von Sprachkompetenz und körperlichem Ausdruck, Gruppenverhalten und Selbstbewusstsein) werden noch weitere Kompetenzen der Kinder angesprochen und gefördert. Dazu gehören u.a. Tanzchoreografien.  Alle Kinder bewegen sich gerne zu Musik.  Aus diesem Grund entwickelt die Tanzpädagogin Lena Inter im späteren Verlauf der Arbeit gemeinsam mit den Kindern einige Tanzszenen, die passgenau in das Stück integriert werden. Zusätzlich werden die Kinder von dem Medienpädagogen Ronny Strompf unter Federführung des Ohrlotsen-Projektes unterstützt. Er begleitet die Kinder bei Stadtteilspaziergängen, zeigt ihnen, wie man Interviews durchführt und hilft den Pädagogen bei der inhaltlichen Arbeit.

Was ist das Ohrlotsen-Projekt?

Hört mal-Hamburg ist ein Projekt der Ohrlotsen aus dem Stadtteil- und Kulturzentrum Motte e.V. Bei „Hört mal-Hamburg“ werden Hamburgs Stadtteile durch Interviews, Hörspaziergänge, Hörspiele, von Kindern und Jugendlichen hörbar gemacht und auf einer interaktiven Karte veröffentlicht. Die Ohrlotsen unterstützen hierbei die jungen Menschen in der kreativen Arbeit mit auditiven Medien. Die entstehenden Audio-Projekte sind das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt und auch neuen Themen. Mehr Infos unter: www.hoertmal-hamburg.de.

Warum brauchen Jenkitos-Theaterprojekte der Quadriga gGmbH ausgebildete Pädagogen?

Sie wissen,

Kinder, die an diesen Projekten teilnehmen konnten und durften, werden das sicher niemals vergessen! Je frühzeitiger und umfassender Bildung beginnen kann, desto besser! Theater spielen macht Spaß, aber auch Arbeit. Es werden wichtige Dinge für das Leben gelernt, wer Geduld und Ausdauer hat, mit und von anderen lernt, wird auch Erfolg haben!

Die Projekte sind ausdrücklich im Rahmen von GBS-Kooperationen kostenfrei bzw. mit geringen Teilnahmebeiträgen für alle Kinder zugänglich.

 

Zum pädagogischen Hintergrund der Theaterarbeit


Bedingt durch das Umfeld, aber auch durch die Medien richtet sich der Fokus der Kinder und Jugendlichen häufig in erster Linie auf Äußerlichkeiten (Mode, Geld, sonstige Gegenstände), über die sie sich selbst definieren. Wir möchten mit unserem Projekt dazu einen Gegenpol entwickeln und das Augenmerk auf die individuell vorhandenen Fähigkeiten und besonders auf die Förderung sozialer, kultureller und sprachlicher Kompetenzen richten.


Theater als Mittel zur Darstellung und Verarbeitung unterschiedlicher Rollen:

Das Theaterspiel bzw. pantomimische Elemente der Theaterarbeit stellen geeignete Mittel dar, andere Rollen kennen zu lernen, diese auszuprobieren und dienen zur Darstellung und Verarbeitung von Konflikten. Es eignet sich in besonderem Maße dazu, verschiedene Verhaltensweisen spielerisch auszuprobieren, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Durch die Verwendung der digitalen Kamera während der Proben ist eine Wiedergabe des Dargestellten möglich, das die Kinder in die Lage versetzt, sich in ihrer Rolle selbst zu beobachten sowie zu reflektieren und verschiedene Darstellungsmöglichkeiten auszuprobieren. Die Kinder haben auf diese Weise die Möglichkeit, ihre eigene Darstellung der Rolle selbst zu beobachten, aber auch unterschiedliche Darstellungsmöglichkeiten z.B. einer Gefühlsregung zu betrachten und somit ihr Wahrnehmungsvermögen zu sensibilisieren.


Theater als Mittel zur Verbesserung des verbalen Ausdrucksvermögens

Gerade im Hinblick auf den hohen Anteil (80 %) an ausländischen Kindern, die in diesem Stadtteil leben und unsere offenen Angebote wahrnehmen, ist die Förderung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten von erheblicher Bedeutung. In diesen Familien aus unterschiedlichsten Kulturkreisen sind deutsche Sprachkenntnisse häufig nur unzureichend vorhanden, so dass eine Förderung der deutschen Sprachentwicklung im häuslichen Bereich kaum gegeben ist. Durch das Lesen, auswendig Lernen und Sprechen von Texten verbessern die Teilnehmer ihre deutschen Sprachkenntnisse.


Aufgrund der gemeinsamen Auswahl des Stückes werden den Teilnehmern auch demokratische Werte vermittelt. Durch die Zusammenarbeit am gemeinsamen Stück können die Teilnehmer aus unterschiedlichen Kulturkreisen, die im Regelfall eher unter sich bleiben, direkt und unmittelbar erfahren, dass es trotz aller Unterschiede viele Gemeinsamkeiten gibt. Es wird für jeden erfahrbar, dass jeder unabhängig von der jeweiligen Rolle und seinen persönlichen Voraussetzungen ein gleichwertiger Teil des Ganzen ist und die anderen auf die Mitarbeit jedes Einzelnen angewiesen sind, damit ein gutes Gemeinschaftsergebnis erreicht wird.

 

Unsere Theaterprojekte

 

Vier Projekte zum Thema "Religionen" (2014)

In 2014 werden mehrere Theaterstücke zum gleichen Thema „Religionen“ realisiert.

Möglich ist dies durch die Finanzierung unterschiedlicher Förderer. Drei Projekte werden durch Bundesmittel „Jugend ins Zentrum“ gefördert, eines durch Stiftung Maritim. 

Ende August startete das erste mit Schüler/innen aus der Schule Oppelner Straße am Mittwoch.

Unter dem Titel „Nathan für Kinder“ spielen Kinder aus der Schule Oppelner Straße ein eigenes Stück für Kinder über Religion und den Konflikt, der entsteht, wenn man sich darüber streitet, welche Religion die beste ist. Es geht um alte und neue Streitigkeiten und um eine alte Geschichte mit einem Ring, die uns vielleicht heute noch helfen kann Streitigkeiten zu lösen. Vielleicht erkennen wir so, dass wir die falsche Frage gestellt haben und es beim „Glauben“ auf ganz andere Dinge ankommt !

Die „Kleinen Kosmonauten“ spielen unter der Leitung von Juliette Groß, Assistenz Anna Kornbrodt.

Aufführungen am:

5. Februar 2015 um 18:00 Uhr

6. Februar 2015 um 11:00 Uhr

jeweils im Jenfeld-Haus, Charlottenburger Straße 1.

Im August starteten zwei Projekte jeweils dienstags in der Grundschule Jenfelder Straße (ein Bundesmittel gefördertes Projekt und eines durch Stiftung Maritim).

Das vierte Projekt findet freitags vorwiegend im Bürgerhaus Jenfeld statt, daran nehmen Schüler aus der 5. – 7. Klasse aus unterschiedlichen Schulen teil. Hierzu gibt es noch wenige offene Plätze!!! Infos zum Freitagsangebot (PDF)

 

 

„Ich & meine Welt“

Ich und meine WeltDie Welt ist bunt! Afghanistan – Ghana – Tunesien – Türkei – Jenfeld Wir wollen diese und andere Orte wie auf einer Weltreise gemeinsam kennen lernen und erfahren, was euch wo besonders gut gefällt. Ihr bringt eure Ideen ein und Andrea zeigt euch, wie man daraus ein Theaterstück entwickelt! Ihr werdet dabei auch tanzen und Schauspieltechniken anwenden und was sonst noch so dazu gehört. Wenn eure Eltern oder Verwandten z.B. beim Bau von Requisiten oder Bühnendekoration, dem Nähen von Kostümen oder bei der Herstellung des Buffets für die Premierenfeier helfen möchten, sind sie herzlich dazu eingeladen und willkommen? Was müsst ihr mitbringen? Spaß am Theaterspielen und Tanzen, Freude an Teamarbeit, Ausdauer, Zeit und ganz wichtig: eure eigenen Ideen!

hamburg-maritimDas Projekt wird durch Stiftung maritim „Kultur bewegt“ gefördert

Die Jenkitos mit "Ich & meine Welt" in der Veranstaltungsreihe "Zuhause und Unterwegs".

Plakat:

Plakat

Veranstaltungfolder als PDF >>>

Pressespiegel:

Zeitungsartikel 1

 

Zeitungsartikel 2

Einladung Ich und meine Welt

 

Das Mondabenteuer – Ein Weihnachtsmärchen für Kinder ab 6 Jahren.

(frei nach Peterchens Mondfahrt)
Die neue Produktion der Jenkitos!

Anna und ihre Schwester Pia trauen ihren Augen nicht. Da spielt doch tatsächlich ein Maikäfer auf einer Ukulele nachts in ihrem Zimmer! Summ ist ein besonderer Maikäfer. Statt sechs Beinen hat er hat nur fünf. Sein sechstes Bein hängt nämlich an einem Baum auf dem Mond. Um das Bein wieder zu holen, fliegen sie gemeinsam auf den Mond. Auf ihrer spannenden Reise begegnen sie Himmelsziegen, Mondpferden, der Nachtfee und vielen Naturgeistern.

Doch die gefährlichste Aufgabe wartet noch auf sie, denn das Bein wird von dem bösen Mondmann bewacht. Werden die Kinder und Summ es schaffen, den Mondmann zu besiegen?

Die Jenkitos bringen die Geschichte als märchenhaftes Theaterstück mit viel Tanz und Gesang auf die Bühne! Eine Produktion der Freien Kulturinitiative Jenfeld e.V.

Mehr Informationen im Flyer (PDF)

 

Frei(t)räume

Neue Nachrichten der „Jenkitos“-Theatergruppe der Freien Kulturinitiative Jenfeld/Quadriga gGmbH Bereich Kultur !!!

In diesem Jahr gibt es was ganz Neues und Spannendes: diesmal gibt es zwei Theatergruppen, die beide zum gleichen Thema an verschiedenen Standorten zum gleichen Thema arbeiten werden! Eine Gruppe mittwochs in der Grundschule Öjendorfer Damm und eine weitere montags in der Jenfelder Straße.  

Zurzeit gibt es lediglich den Arbeitstitel: „Frei(t)räume“, kein fertiges Stück! Den Inhalt müssen die Teilnehmer, die von verschiedenen Fachkräften - sowohl von Theater- als auch Tanzpädagogen - angeleitet werden, schließlich selbst entwickeln. Dazu zählt auch die Erarbeitung von Szenen, Choreografien und dem Bühnenbild. 
Die Gruppen sind offen für alle Kinder, die Lust haben sich in Rollen einzufühlen, Geschichten zu erfinden und sich zu bewegen. Willkommen sind noch unerfahrene und bereits erfahrene Spielerinnen und Spieler im Alter von 8-12 Jahren.

Wo kommt diese Idee her? Wir erleben, dass die Kinder in unserem Stadtteil wenig freie Zeit haben und zahlreiche Aufgaben in Schule und Haushalt zu erfüllen haben. In Form eines Theaterstückes möchten diesem Thema auf die Spur kommen.

Zeitmonster - Alarm!

Da ist schon wieder eins! Überall lauern sie, die gefräßigen Zeitmonster! Gierig und hungrig stürzen sie sich auf jede freie Minute. Besonders abgesehen haben sie es auf die wenige Zeit, die bleibt, um das zu tun, was man möchte. Zum Beispiel mit Freunden spielen, in Fantasiewelten schweben oder einfach nur zu träumen. Ihre größte Feindin ist die Königin von Langeweile, einem Land, in dem man unerwartet dorthin gerät, wo man sich zu Hause fühlt. Ein ungewöhnlicher Wettkampf ist entfacht. Müssen sich am Ende eventuell beide die Macht teilen?

Im neuen Theater- Stück der JENKITOS wollen wir den Zeitmonstern in unserem Alltag auf die Spur kommen und entdecken, wo unsere Herzen wirklich schlagen und wovon wir träumen.


Die Gruppen werden später zu einer Gesamtgruppe zusammengeführt und die Aufführungen im Juni – wieder im Jenfeld-Haus - gemeinsam realisieren. So etwas haben wir bis dahin noch nie gemacht und sind gespannt wie das funktioniert!

Das Projekt wird von den Kooperationspartnern: dem Hort Öjendorfer Damm, der Arche und dem Bezirksamt Wandsbek sowie dem Deutschen Kinderhilfswerk gefördert!

Mehr Informationen in unserem Flyer (PDF)

 

Helden gesucht

Oktober 2011 hatte das Theaterprojekt „Helden gesucht“ gestartet. Zwei Gruppen mit dreißig Kindern erarbeiten ihr eigenes Stück, unterstützt von der Theaterpädagogin Andrea Gritzke und ihrer Assistin Annelie Raub. In das Stück werden auch Tanzelemente integriert, denn Tanzen mögen fast alle Kinder, vor allen die Mädchen. Die Anleitung für diesen Teil erhalten die Kinder durch die Tanzpädagogin Lena Inter.

Worum geht es inhaltlich?

Kinder lieben Helden. Sie möchten ihren Helden nah sein und selbst Retter, Model oder Fantasiefigur mit übermenschlichen Kräften sein. In dem Projekt „Helden gesucht“ beschäftigen sich die Kinder mit den folgenden Fragen: Was ist ein Held? Wer ist dein Held? Warst du schon mal ein Held? Was ist eine Heldenhafte Tat? Steckt nicht in jedem von uns ein Held? Aus den Ideen und Vorschlägen der Kinder entsteht schließlich eine Eigenproduktion, die auch Heldengeschichten aus der Kinderliteratur und Film beinhaltet. Das Projekt schließt mit folgenden öffentlichen Aufführungen im Bürgerhaus Jenfeld ab.

Aufführungstermine:

Premiere:            
Donnerstag, den 10. Mai 2012; 18:30 – 19:30 Uhr

2. Aufführung:      
Sonntag, den 13. Mai 2012; 15:00 – 16:00 Uhr (Muttertag: Mütter haben freien Eintritt!)

3. Aufführung:
Dienstag, den 29. Mai 2012; 11:00 – 12:00 Uhr

 

X-mal Lola - und von was träumst du?

Unter diesem Titel startete im Herbst 2010 eine Befragung von 34 Kindern über Träume & Wünsche. Die Ergebnisse wurden sowohl in einer Ausstellung präsentiert als auch als Basismaterial für das spätere Stück genutzt.  

Als Inspiration für das Theaterprojekt „X-Mal Lola“ diente die Geschichte der neunjährigen Lola, einer Kinderbuchheldin der Autorin Isabel Abedi. Lola träumt nachts davon, jemand ganz anderes zu sein. Wir haben uns gefragt, von was Kinder in Jenfeld träumen? Was sind ihre Wünsche und Vorstellungen vom Leben - wer möchten sie sein?  Stellvertretend für Lola wurden Jenfelder Kinder zu ihren Träumen und Wünschen befragt. Ihre Erzählungen finden sich auf der Bühne wieder in sechs Geschichten. Es sind Geschichten von Weltraumforscherinnen, die auf sprechenden Planeten einem kranken Alien helfen, Meerjungfrauen, die eine geheime Unterwasserband gründen oder Tierärztinnen mit ungewöhnlichen Patienten. Es geht um eine Hexenforscherin auf der Suche nach einem magischen Schlüssel, um Feen und Freundschaften und um den Traum, ein richtiger Rockstar zu sein.

Bei der Umsetzung des Stückes, dass aus Theater- Tanz – und Gesangseinheiten besteht, wurden die 24 Kinder von professionell ausgebildeten Fachkräften angeleitet  Dazu standen die Theaterpädagogin Andrea Gritzke, der Gesangscoach Ulrike Hiby und die Tanzpädagogin Lena Inter zur Verfügung.
Durch die Zusammenarbeit dieser Fachkräfte entstand das erste Kinder-Musical in Eigenregie, das im Juni 2011 in den Grundschulen Jenfelder Straße und Öjendorfer Damm sowie im Jenfeld-Haus mit großem Erfolg öffentlich aufgeführt wurde.

Das Projekt wurde durch die Ich-kann-was-Initative der Telekom AG, der SAGA-GWG-Stiftung Nachbarschaft und der Bürgerstiftung Hamburg finanziert.

 

Theaterstück „Nolybab“ mit musikalischem Teil

Bei diesem Theaterprojekt stand das Thema „Sprache“ im Vordergrund. Viele Kinder in Jenfeld haben einen Migrationshintergrund und wachsen mehrsprachig auf, insofern sind sie und auch deren Eltern absolute Sprachexperten und Übersetzer.

Wieso haben wir den Titel „Nolybab“ gewählt? Rückwärts bedeutet das Wort „Babylon“ und die biblische Erzählung aus dem alten Testament stellte die Inspiration für dieses Projekt dar. Diese Geschichte erzählt von den Menschen in der Stadt Babylon, die dort einen Turm errichten wollten, um Gott zu erreichen. Diese Anmaßung hat Gott bestraft, indem er den Menschen verschiedene Sprachen gab, die zu Kommunikationsstörungen unter ihnen führte und den Bau schließlich beendete. Die negative Aussage über die Vielfalt der Sprachen wird genau umgedreht und die positive Kraft der Sprachenvielfalt, die es u.a. auch in Jenfeld gibt, hervorgehoben.

Nachdem der Inhalt des Stückes feststand, wurde ein musikalischer Teil integriert, an dem Schüler der Otto-Hahn-Gesamtschule und der Kita Charlo mitwirkten.
Die Herkunftssprachen der 23 beteiligten Kinder aus der Türkei, Albanien, Polen, Russland, Iran usw. wurden in das Stück integriert. Federführend für die inhaltliche und dramaturgische Gestaltung des Stückes war - wie bereits in vielen Eigenproduktionen zuvor - wieder unsere Theaterpädagogin Andrea Gritzke.

Das Projekt wurde im Juni 2010 mit drei öffentlichen Aufführungen in der Grundschule Jenfelder Straße, in der Otto-Hahn-Gesamtschule und im Theater Zeppelin beendet.

Das Projekt wurde durch die Stiftung maritim, die Hamburgische Kulturstiftung und die Kulturbehörde gefördert.

Mehr unter: rtl regional, Hamburg unter der Suchfunktion: Malhaus

 

Jenfeld gezappt (2008/09)

Das gesamte Projekt "Jenfeld gezappt", setzt sich aus drei Bereichen zusammen, einem Reportage-, einem Bühnenbild- und dem Theaterteil. Der erste Teil des Projektes startete mit 25 Kindern im September 2008. Dabei waren die Kinder als Reporter mit einem selbst entwickelten Fragebogen in Jenfeld unterwegs und befragten Erwachsene nach ihren individuellen Einstellungen und ihrem Herkunftsland. Die spannenden Ergebnisse sind in einer Broschüre nachzulesen.
Die Teilnehmer bzw. die Eltern der Kinder kommen aus unterschiedlichen Ländern wie z.B. Türkei, Albanien, Mazedonien, Vietnam, Ägypten, Indien, Polen, somit konnten individuelle Erfahrungen und Erlebnisse aus deren Heimatländern in die Arbeit am Stück einfließen.

Das Stück "Jenfeld gezappt" setzt sich inhaltlich u. a. kritisch mit dem Thema Fernsehen auseinander, wobei die Kinder das Material aus den Befragungen als Basis für die Entwicklung des Stück nutzten und ihre eigenen Ideen in die einzelnen Szenen, z.B. "Jenfelds next top model" und "Wer wird Millionär?", einbrachten.

Die Theateraufführungen vom 09. und 10.07.09 im Bürgerhaus Jenfeld waren ein großer Erfolg. Ein weiteres Highlight stellte die Teilnahme am Eigenarten-Festival am 01.11.09 im Goldbek-Haus mit einem weiteren Auftritt dar.

Das Projekt wurde durch: "Kultur bewegt", Stiftung Maritim, Hermann und Milena Ebel; Hamburgische Kulturstiftung, SAGA-GWG Stiftung Nachbarschaft sowie der Behörde für Kultur, Sport und Medien gefördert.

 

Freundschaft gewinnt I & II (2007)

Die weitere Entwicklung der Theaterarbeit erfolgte ab Anfang des Jahres mit der Konzeption eines eigenen Stückes unter dem Titel "Freundschaft gewinnt". Dabei setzten sich die Teilnehmer mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit, ihren persönlichen Wünschen und Ängsten auseinander. Folgende inhaltliche Aussage wurde dabei entwickelt: trotz unterschiedlicher Meinungen und Vorstellungen verschiedener Gruppen im Stadtteil, in diesem Fall von: Tierschützern und Cheerleadern, gibt es dennoch Möglichkeiten zur Akzeptanz und zur gemeinsamen Lebensgestaltung.
Folgende Aufführungen wurden realisiert: 12.06.07, Seniorenwohnanlage der AWO in Jenfeld und 28.06.07 in der Grundschule Jenfelder Straße.

Nach den Sommerferien 07 erfolgte die Weiter- und Feinarbeit am gleichen Stück "Freundschaft gewinnt". Es wurden weitere, neue Szenen eingefügt. Ziel war die Verbesserung der schauspielerischen Fähigkeiten und das Festigen von Arbeitsabläufen zu erreichen, um mehr Sicherheit zu gewinnen.

Sowohl das fertige Stück: "Freundschaft gewinnt II" als auch die Filmpräsentation über den gesamten Projektverlauf des  Theaterprojektes "Spot an - junge Bühne in Jenfeld" wurde am 29.11.07 im Bürgerhaus Jenfeld vor einem großen Publikum aufgeführt.

Neben der finanziellen Förderung begleitete die Bürgerstiftung Hamburg das Projekt auch personell (Gutachterin, Fotograf).

 

Aufruhr im Märchenwald (2006)

In Anlehnung an das "Weihnachtsmärchen-Verwirrspiel" von Sybille Velter, dessen Inhalt die Aktualität von Märchen in Frage stellt, wurden vorgegebene Rollen bekannter Märchenfiguren nach den Wünschen der Kinder kreativ weiter entwickelt und teilweise vollkommen neu erfunden. Das Projekt wurde durch die BürgerStiftung Hamburg unterstützt.
Folgende Aufführungen am 13.12.06 in der Parkresidenz Alstertal und am 19.12.06 in der Seniorenwohnanlage der AWO in Jenfeld wurden schließlich unter großem Erfolg realisiert.
                       

Kommissarin X löst jeden Fall (2006)

Jugendliche Schauspieler erarbeiteten einen Krimi, und probten zum ersten Mal mit Headphones. Mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand konnte das Stück aus geringfügigen privaten Spenden sowie eigenen Mitteln realisiert werden.

 

Der Wolf & die sieben Geißlein (2004)

In 2004 starten wir das erste eigene Theaterstück in Anlehnung an das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm, das wir mit modernen Inhalten füllten. Eine Aufführung fand während der 700-Jahresfeier des Stadtteiles Jenfeld in einem Zelt statt. Das Projekt wurde durch Mittel der Werbeagentur Springer & Jacoby ermöglicht.

 

 Jenfelder Geschichten (seit 2007)

Unter dem Titel "Jenfelder Geschichten" initiierten der Bereich Kultur der Quadriga und die Kindertagesstätte Schweidnitzer Straße im November 2007 eine erste große Veranstaltung.

Dabei präsentierten sich zahlreiche Institutionen und Einzelpersonen mit unterschiedlichen, kreativen und attraktiven Projekten für Jung und Alt auf der Bühne und an Stellwänden. Seitdem finden die Jenfelder Geschichten einmal im Jahr im Oktober statt. Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus Jenfeld.

YouTube-Video zum Projekt >>>

Die Freie Kulturinitiative Jenfeld war im Jahr 2011 mit diesem Projekt für den Stadtteilkulturpreis nominiert. Hier Infos dazu:

Hamburger Stadtteilkulturpreis 2011 – Hintergründe zur Nominierung (PDF)

 

Jenfelder Geschichten VII

 

2015: Jenfelder Geschichten IX

Die Jenfelder Geschichten IX finden am 13.11.2015 statt. Die Anmeldungen sollten bis spätestens 21.09.2015 erfolgt sein. Den Bewerbungsbogen finden Sie hier: Bewerbungsbogen 2015 (PDF) >>>

 

Weitere Projekte

Hier einige Beispiele von zurückliegenden Kinderprojekten


Kochduell (2008)

Am 16.09.08 fand im Malhaus das erste Kochduell mit Jenfelder Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren statt.

Gemeinsam mit einem Profikoch bereiteten drei Kindergruppen ein „Malhaus-Menü“ à la carte zu. Ziel war, die Zubereitung für ein leckeres, gesundes Essen kennen zu lernen, das sie dann zu Hause nachkochen können. Die Zutaten für die jeweiligen Gerichte wurden zum großen Teil gespendet, die Köche unterstützten das Projekt dankenswerterweise ehrenamtlich. Jede Gruppe bereitete ein komplettes Drei-Gänge-Menü zu.

Bei der Bewertung durch die fachkundige Jury kam es auf eine gute Zusammenarbeit in der Gruppe, eine gute Präsentation des fertigen Essens und auf einen guten Geschmack an. Alle Gruppen wurden mit einem kleinen Preis belohnt.

 

Einstein (2007)

In den Herbstferien wurde das Projekt als einer von vier Workshops im Bezirk Wandsbek im Malhaus durchgeführt (weitere in: Brakula, Sasel-Haus, Begegnungsstätte Bergstedt).   

Bei diesem Workshop ging es darum, einen großen Stein als Hinweis auf das Malhaus mit Hammer und Meißel zu bearbeiten. Außerdem sollte den teilnehmenden Kindern die Möglichkeit gegeben werden, unter Anleitung kreativ selbst einen eigenen Ytong-Stein zu bearbeiten.

Der Workshop fand unter fachlicher Anleitung durch einen Steinmetz statt. Die Kinder erhielten Ytong-Steine und malten ihre gewünschten Motive darauf. Anschließend wurde mit großem Eifer gesägt und gefeilt. Während der ganzen Zeit waren die Kinder diszipliniert und begeistert.

 

Phantasievolle Weltreise in Bildern (2000- 2003)

Hierbei handelte es sich um ein Projekt im Bereich der bildenden Kunst, an dem sich über 150 Schüler im Alter von 6 – 16 Jahren beteiligt haben. Es entstanden mehr als 800 Bilder zweier Bilderweltreisen in die Partnerstädte Hamburgs: Shanghai und Chicago mit 8 Stationen und eine Foto- bzw. Bildpräsentation von Hamburgs Geschichte.

Die von einer Jury ausgewählten Exponate wurden mehrmals an verschiedenen Orten in Hamburg (u. a. Ruderclub Alemania, Augustinum, Handelskammer Hamburg) ausgestellt. Ziel war, diese als Wanderausstellung in die Partnerstädte zu versenden, um diese zu einer Gegenausstellung zu motivieren. Trotz der sehr weit vorangeschrittenen Planung und Kontaktaufnahme in diese Städte konnte das Projekt auf internationaler Ebene dennoch leider aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden. (Unterlink: pdf Tabelle mit geplantem Ablauf + Fotos)

 

Weitere Projekte

Darüber hinaus hat die Initiative weitere, eigenständige Projekte zumeist in Kooperation mit schulischen und außerschulischen Einrichtungen durchgeführt.

Ein Beispiel dafür ist ein umfangreiches, international angelegtes Projekt: "Phantasievolle Weltreise in Bildern“ (2002-2004), das sehr erfolgreich mit mehreren Schulen in Jenfeld und Wandsbek realisiert wurde.

Ein weiteres ist der Bau eines Begegnungsortes (1998), eine mit dekorativen Fliesen erstellte Sitzecke im öffentlichen Raum, der mit Bewohnern aus unterschiedlichen Kulturkreisen selbst gestaltet wurde und die künstlerische Entwicklung eines „Friedenstriptychons“. Hierbei wurden 26 Segmente von Künstlern und Gruppenarbeiten von Institutionen zum Thema „Frieden“ gestaltet, die zu einem Triptychon zusammengefügt wurden. Dieses Gemeinschaftswerk befindet sich seit 1992 im Bürgerhaus Jenfeld.

Weitere Projekte: Videofilm: "Heldenzeit" (2005), Wandmalprojekt: "Freundschaft und Nachbarschaft" (2005), Windprojekt: "Blätterrauschen" (2006)  etc..

Die Initiative beteiligt sich ebenso an Projekten in Zusammenarbeit mit der SAGA/GWG zur Verbesserung der Wohnumfeldgestaltung (z.B. Anregungen zur Gestaltung von Spielplätzen).

 

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